Pressespiegel der Stars & Friends Deutschland GmbH
Guter Start für Occean
"Habt ihr das gesehen, wie der Occean sogar noch einen von meinen Jungs weggeräumt hat, nur damit er das Tor machen konnte?", fragte Wolfgang Wolf, der Trainer der Hessen, nach dem Spiel mit einem Schmunzeln in die Runde. "Da hat man seinen unbändigen Willen gesehen. Mit diesem Treffer hat er sich heute auch für seine kämpferisch starke Leistung belohnt."
Mit Schiedsrichter unzufrieden
In der Tat wirkte Occean, der in den vergangenen vier Jahren für den norwegischen Erstligisten Lilleström SK auf Torejagd gegangen war, bei seinem ersten Auftritt im Trikot der Offenbacher von der ersten Sekunde an hellwach und spritzig. Der 28-Jährige ging keinem Zweikampf aus dem Weg und scheute kein Kopfballduell. Jedoch erntete Occean in der Partie gegen die Saarländer für sein körperbetontes Spiel von Schiedsrichter Peter Gagelmann manchen Pfiff. "Ich habe mich schon ein wenig gewundert, dass so oft Foul gegen mich gepfiffen wurde", sagte Occean später. "Ich konnte meinen Körper überhaupt nicht so einsetzen, wie ich es eigentlich aus Norwegen gewohnt bin. Jede noch so kleine Berührung wurde ja sofort geahndet."
Dennoch war Occean nach seinem ersten Treffer im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber überglücklich. Es sei nicht nur ein guter Start für das Team, sondern auch für ihn gewesen, sagte er. Und auch der Offenbacher Mittelfeldspieler und Schütze des ersten Tores, Steffen Haas, war voll des Lobes über das Debüt des neuen Torjägers. "Olivier ist überaus kopfballstark und kann die Bälle in der Offensive sehr gut halten. Er ist eine absolute Verstärkung und wird uns auch in Zukunft weiterhelfen", prognostizierte der Blondschopf.
Allerdings fand Trainer Wolf ein klitzekleines Härchen in der Suppe. "Wir müssen Olivier in Zukunft noch deutlich mehr in unser Spiel mit einbeziehen, mehr mit ihm kombinieren", so Wolf, der sich außerdem wünscht, dass Occean von den Außenstürmern noch mehr unterstützt wird: "Olivier darf vorne nicht allein gelassen werden."
Der Kanadier selbst fühlte sich gar nicht so einsam. Es spiele für ihn auch keine Rolle, ob er in den kommenden Partien alleine mit einem Sturmpartner die Kickers-Offensive bilden soll. "Ich versuche so oder so, immer mein Bestes zu geben und in den Partien möglichst häufig als Torschütze aufzutauchen." Ein Anfang ist ja schon einmal gemacht.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2884956_Kickers-Offenbach-Guter-Start-fuer-Occe, 26. Juli 2010

